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Friesenpferde – wieso gerade Friesen

Sie sind majestätisch, überwältigend, sanft und wecken Aufmerksamkeit. Friesenpferde sind eine der ältesten europäischen Pferderassen und wurden schon in der Antike erwähnt. Die Geschichte des modernen Friesenpferdes beginnt in der heutigen niederländischen Provinz Friesland und reicht bis zum Anfang des 16. Jh. Loljke van de Leidijk Von mit arabischen und andalusischen Blut veredelten Pferden, die von Rittern während der Kriege benutzt wurden, über ihre hervorragende Rolle als Traber und die harten Zeiten als sie vom Aussterben bedroht waren – haben sich die Friesen zu modernen und vielseitigen Pferden entwickelt, die heute immer populärer werden. Dank der tief eingewurzelten und gepflegten Rassenmerkmale haben sie bis heute ihren eigenen Charakter erhalten – die Rappfarbe, üppiges Langhaar, schöne Bewegung mit der hohen Knieaktion und angenehmes Temperament. Andere charakteristische Eigenschaften dieser Rasse sind: hoch aufgesetzter Hals, schräge Schulter, starke Hinterhand, Auftreten vom Fesselbehang. Friesenpferde kommen gegenwärtig in drei Bautypen vor: modernen, klassischen und barocken.

Friesen sind vielseitig und können sowohl als Kutschpferde, als auch für Dressur benutzt werden. Sie nehmen erfolgreich in besten Prüfungen und Wettbewerben teil und eignen sich sowohl als Veranstaltungs- als auch als Freizeitpferde. Sie werden durch einen sehr guten Charakter gekennzeichnet, sind willig und vertrauensvoll bei der Arbeit mit Menschen und kaum störrisch.

Friesenpferdezucht basiert auf recht komplizierten Regeln, die durch den Königlichen Verband der Friesenpferde-Züchter bestimmt werden. Der Verband ist die einzige Institution, die berechtigt ist, Pferde zu bewerten und Einträge ins Stammbuch zu machen. Alle Organisationen, die Friesenpferde-Züchter in anderen Ländern vereinen, sind dem niederländischen Verband unterstellt und verpflichtet, den definierten Prinzipien zu folgen. Sonst bekommen die Pferde kein Recht auf Eintrag ins Stammbuch, der die Zugehörigkeit zur Rasse nachweist. Dank der strengen Regeln wird die Zucht auf dem höchstem Niveau geführt. Zu den wesentlichsten Aspekten der Züchtung gehört eine ausführliche Bewertung der Friesenpferde nach bestimmten Kriterien. Pferde werden in bestimmten Alters- und Geschlechtsgruppen aufgrund eines speziellen Formulars bewertet. Sie bekommen Prämien und Titeln, die auf ihre Qualität hinweisen. Die strengsten Regeln betreffen die Hengstselektion, weil es angestrebt wird, nur die besten für den besten Nachwuchs auszuwählen. Das Ergebnis dieser strengen Selektion ist eine kleine Anzahl der Hengste mit der Decklizenz, deren Nachwuchs einen Eintrag ins Stammbuch erhalten kann. Es hat aber einen großen Einfluss auf die Qualität des Friesenpferdbestandes.

Friesenpferde eignen sich besonders gut für Personen, die ihr Abenteuer mit Pferden erst beginnen, sowohl in Hinblick auf den guten Charakter der Friesen, als auch die Entwicklungs – und Erfolgsmöglichkeiten der Züchtung.